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Thema:
Statuserhebung einer Manipulation des Beckens mit Einfluss auf die Okklusion
auch im Hinblick auf eine spätere prothetische Versorgung des Patienten
durch den Zahnarzt
Zusammenfassung/Schlussfolgerungen
In der Physiotherapie, in der Manuellen Therapie und zunehmend in der
Zahnmedizin findet der Zusammenhang des craniomandibulären Systems zur
Wirbelsäulenstatik eine wachsende Bedeutung. Beide Disziplinen nähern sich
hierbei
in der Fragestellung an, ob sich eine Dysfunktion der Okklusion als Folge einer
aufsteigenden Problematik über die Wirbelsäule ergibt, respektive eine
Wirbelsäulensymptomatik in einer craniomandibulären Dysfunktion begründet sein
kann. Daraus ergibt sich die Frage, ob und in wie weit der Einfluss einer
Behandlung
des statischen Systems Wirbelsäule an ihrem untersten Punkt sich aufsteigend bis
zur Okklusion bemerkbar macht und somit auch nachfolgend bei der Prothetik
berücksichtigt werden sollte. In dieser Studie wurden Patienten an einer
funktionellen
Fehlstellung des Beckens (ISG) behandelt und jeweils vorher und nachher die
Stellung der Kiefer im Frontalbereich hinsichtlich Dorsal-/Ventral sowie
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Lateralverschiebung gemessen.
Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass eine Therapie der untersten
Wirbelsäulenabschnitte eine Veränderung der Okklusion nach sich zieht.
Zum einen ist dies ein wichtiger Aspekt, den Befundbogen dahingehend ggf. zu
überdenken oder zu erweitern, zum anderen öffnen sich hierbei deutliche
Horizonte
für die Physiotherapie / Manuelle Therapie, aber auch für andere Berufsgruppen
in
der Medizin, insbesondere Zahnmedizin, interdisziplinär weiter zusammenzurücken.
Nicht zuletzt wird hier die Wichtigkeit einer gesamtstatischen Untersuchung und
Behandlung der Patienten vor und im Rahmen einer prothetischen oder ähnlichen
Versorgung durch den Zahnarzt deutlich.
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